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21.01.07

Angeregt durch einen Beitrag im Blog meines Englischunterrichts möchte ich jetzt einmal genauer auf die Frage eingehen, warum der Tod, das Grausame, das Blutige, der Krieg und all das grauen dieser Welt so eine unheimliche Faszination auf den Menschen ausüben.

Es fängt damit an, dass viele von uns jeden Tag die Nachrichten gebannt verfolgen. Hundert Tote hier, 50 Verletzten dort. Krieg hier, Katastrophe da. Positive Nachrichten sieht man selten, schlechte Nachrichten erfreuen den Zuschauer. Doch erfreuen sie ihn wirklich? Nein, ich denke nicht. Aber sie faszinieren ihn. Man kann behaupten was man will, aber kaum einer würde mehr die Nachrichten ansehen, würde auf die Bildübertragung von Greueltaten aus aller Welt verzichtet werden - schließlich ist das Aktion und man sitzt ja daheim vorm Fernseher und braucht sich deswegen auch keine Sorgen zu machen. Das ist ja alles weit weg...
Doch eigentlich versetzen diese schlechten Nachrichten, mit denen der Zuschauer so bombadiert wird, den Menschen in einen ständigen, unterschwelligen Angstzustand. Panikmache vom feinsten - sei es Klimawandel, Terrorismus oder ein Atomkrieg. Doch wozu das ganze? - Ganz einfach: Es verkauft sich gut. Der Mensch braucht die Angst, sie macht ihn vorsichtig. Allerdings trifft das nur in einem geringem Maße zu. Das was die Medien heutzutage machen ist nichts als Panikmache, bei der Leider nur noch schwer abzuwägen ist, ob nun wirklich Grund zur Besorgnis besteht oder ob es doch wieder nur die übliche Überspitzung der Tatsachen ist....deswegen schaue ich seit sehr langer Zeit keine Nachrichten mehr - man wird zugedröhnt mit Gewalt, aber Hoffnunf gemacht, dass wird nicht. Warum auch? Wär ja nicht mehr spannend.

Schließlich will der Mensch unterhalten werden, und ja, man kann Tod durchaus als Unterhaltung betrachten, kommt eben auf die eigene Einstellung an, auf die eigene Vergangenheit und vieles mehr. Ich persöhnlich finde den natürlichen Tod notwendig, den durch den Menschen herbeigeführten Mord hingegen traurig. Traurig trifft es tatsächlich sehr gut, schließlich ist es das, was wir beim Tod eines uns vertrauten Menschen empfinden. Doch ist die Person unbekannt, so ändert das alles. Es kann einem egal sein, man kann mitgefühl empfinden...oder man findet es unterhaltsam und geilt sich sozusagen am Tod desjenigen auf. Nichts anderes ist es, wenn man im Fernsehn gebannt die vorbeischwirrenden Bilder der Opfer von Gewalt verfolgt. Sie faszinieren uns, sie beanspruchen uns auf ihre ganz eigene Weise.
Jeder Mensch verfolgt solche Bilder im Fernsehen anders, die einen finden es interessant, die anderen sind erschrocken, die anderen traurig, der Nächste wiederum empfindet Genugtuung - kommt eben ganz auf die Betroffenen an.
Doch klar ist: Der Tod ist ein äußerst faszinierender Teil des Lebens, dessen Anziehungskraft sich wohl kein Mensch dieser Welt entziehen
kann. Irgendwann trifft er uns alle, doch wir wollen hoffen: Friedlich.

 

Der Traum (13.03.07)

Es gibt viele Arten von „Traum“ – Tagträume, normale im Schlaf oder Wunschträume. Um die ersten zwei geht es mir hier nicht,  es geht um Wunschträume. Allerdings fällt es schwer zu sagen, dass Tagträume da sofort ausgeschlossen sind, das stimmt schlichtweg nicht. Aber ich meine hier mit Tagträumen die Träume, die eng mit dem Traum in der Nacht einherschreiten – sie sind unkontrolliert, man kann sie nicht in eine bestimmte Richtung lenken.

Ich möchte auf die Wunschträume eingehen, die wir haben. Tagsüber, Abends vorm einschlafen, bei bestimmten Reizwörtern oder Geschehnissen. Man kennt es – man hört ein Wort und sofort verbindet man damit diverse Erinnerungen, Ereignisse oder eben Wünsche.

Das passiert mir sehr oft und es ist gut, soviel kann man sagen. Denn wer genießt es nicht, sich einfach mal gehen zu lassen, einfach mal seinen Gedanken freien Lauf zu lassen und sich ganz seinen Träumen hinzugeben....es ist gleichzeitig ein schönes, aber auch ein sehnsüchtiges und Wohl oder Übel auch trauriges Gefühl. Man fühlt sich zu dieser Sache, Person oder diesem Umstand hingezogen, man wagt kaum sich vorzustellen, was wäre, wenn es denn wirklich so einträfe. In diesem Moment kann man sich nicht vorstellen glücklicher zu sein, als wenn es so eintrifft, kaum etwas könnte einem mehr Erfüllung ins Leben bringen. Oder sogar nichts.

Wünsche, Sehnsucht und Trauer hängen furchtbar dicht aneinander – wie drei gute Freunde, die nie von der Seite des anderen Weichen, einfach unzertrennlich.

Du hast einen Wunsch – du bekommst Sehnsucht danach – du hast Sehnsucht danach – du wirst erfüllt von Trauer, weil du einen Wunsch hast, nachdem du Sehnsucht hast. Ein Teufelskreis, den nur die Erfüllung dieses Traums durchbrechen kann. Doch wer kann sich seine Wunschträume schon erfüllen? Wer ist in dieser Hinsicht so bescheiden, dass er es sich das leisten könnte? Wohl kaum einer.

Doch manchmal stellen sich der Erfüllung der Wunschträume andere Dinge in den Weg: mangelndes Selbstbewusstsein, Unbewusstheit über die eigenen Fähigkeit oder schlicht Geldmangel. Hier bräuchte es fremde Hilfe, Freunde, die einem Mut machen oder finanziell unterstützen, dann wäre das möglich. Man sieht also, dass nicht jeder Wunschtraum vollkommen irrational ist, es muss ja nicht gleich alles in Erfüllung gehen, aber Schritte, ja auch große Schritte, die können gemacht werden. Sei es allein oder mit fremder Hilfe – es geht. Also lasst euch nicht entmutigen und versucht den „Teufelskreis des Wunsches“ zu durchbrechen, schüttelt die Fesseln von euch und versucht das, wozu viele nicht fähig sind.

Denn dieser Schritt könnte den Schritt in eine bessere Welt bedeuten, er könnte eurem Leben geben, was ihm fehlt, oder es einfach nur so unglaublich bereichern, wie ihr es euch kaum vorstellen könnt...wäre das nicht schön? Einen Versuch auf jeden Fall wäre es wert und selbst wenn der scheitert, so kann man wenigstens sicher sagen, dass man es versucht hat, dass man sein bestes gegeben hat und es eben nicht geschafft hat. Das bringt keine Verachtung, nein, im Gegenteil, das bringt Ansehen, denn man hat versucht seine Träume wahr werden zu lassen. Wer es nicht versucht der kann nicht scheitern, das ist klar. Aber wer es versucht, der wird allein dadurch schon bereichert.

 In diesem Sinne: Viel Erfolg *g*





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